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Radsport als Wettkampfsportart für Behinderte gibt es schon seit vielen Jahren. Anfänglich wurden nur Deutsche Meisterschaften ausgetragen, in den späten 80 'er Jahren tauchten zunehmend junge Fahrer auf, die sich auch bei internationalen Einsätzen gut in Szene setzten konnten.
Der Deutsche Behinderten-Sportverband e.V. trug dem Rechnung und die Aufnahme des Radsports ins paralympische Programm machte eine intensive und langfristige Vorbereitung unumgänglich. Die Ernennung von Adelbert Kromer aus Reute zum Bundestrainer im Jahre 1990 erwies sich dabei als Glücksgriff. Ausgestattet mit Trainer-A-Schein und erfahren im Trainieren von Bundesliga- und Nationalfahrern, konnte er die Fahrer dazu bringen, mit der zunehmenden Professionalisierung im Behinderten(rad)sport Schritt zu halten. Bei der Olympiade 1992 in Barcelona holte der von Adelbert Kromer von klein auf trainierte Michael Rich Gold im 100 km-Mannschaftsvierer und das Sehbehindertentandem Frank Höfle/Hans-Jörg Furrer Gold im paralympischen Straßenrennen. Auch Thomas Beer holte Gold, und zwar im Zeitfahren der Cerebral Paretiker. Die noch nicht so stark besetzten LC-Klassen zeigten eine deutliche Leistungssteigerung, obwohl dort keine Medaille heraussprang.

Team Atlanta Weltweit macht seit Jahren der Behindertensport eine rasante Entwicklung durch, was auch im Radsport sehr deutlich zu spüren ist. Mit Trainingsplänen, sportmedizinischen Untersuchungen, gesteigerten Trainingsumfängen, Trainingslagern und viel Ehrgeiz der Fahrer konnten wir seitdem zahlreiche Medaillen bei internationalen Wettkämpfen erringen, obwohl das Niveau weltweit stark gestiegen ist.
Bei der Europameisterschaft 1995 im eigenen Land mußten wir uns nur ganz knapp Frankreich in der Nationenwertung geschlagen geben. 1999 fühten wir sie sogar an. Die EM 95 gilt heute noch als Meilenstein im internationalen Radsport. Nicht umsonst wurden den Veranstaltern die WM 2002 zugesprochen.

Sydney 2000 warf schon früh seine Schatten vorraus und wer vorhatte, sich zu qualifizieren, begann schon im Jahr '98 mit den Vorbereitungen. Da inzwischen auch Bahnwettkämpfe zum Repertoire der Behindertenradsportler gehören, wurde schon im November '95 ein Bahnlehrgang veranstaltet. Es folgte ein Trainingslager im Februar in Italien und im Frühjahr die ersten Qualifikationswettkämpfe, aus denen eine 13 Fahrer starke Nationalmannschaft hervorging. Hinzu kommen Bundestrainer, Physiotherapeut, Mechaniker und Betreuer.
Wie erwartet stark zeigten sich neben Frankreich auch Australien und die USA. So konnten wir unsere Erwartungen trotz Stürzen und Defekten erfüllen, auch wenn der zweite Platz in der Nationenwertung von Barcelona nicht erreicht wurde. Die Fortsetzung fand die Erfolgsserie 2001 auf der EM in der Schweiz. Als die zahlreichen Madailien uns die Führung in der IPC Nationenrangliste brachte. 2002 gingen wir mit großen Erwartungen in die Saison, mit der WM im eigenen Land und konnten diese auch erfüllen.

Nun blicken wir gespannt auf die nächsten Jahre und werden im Winter nicht auf der faulen Haut liegen...

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